Viele medizinische Fachhändler bieten eine Venenfunktionsmessung an. Dabei wird die sogenannte Wiederauffüllzeit der Venen gemessen. Foto: djd/www.medi.de

Ein Test kann Aufschluss über den Zustand der Venen geben

(djd). Viele Menschen bewegen sich wenig und verbringen den Tag sitzend im Büro oder im Stehen wie beispielsweise im Verkauf. Kommt man dann am Abend nach Hause, sind die Beine müde und schwer, häufig sind zudem die Knöchel geschwollen oder es werden Besenreiser und Krampfadern sichtbar.

Das alles kann auf eine Venenschwäche hinweisen. Sie nimmt ihren Anfang, wenn die Venen sich weiten und die Venenklappen nicht mehr richtig schließen. Diese Klappen sorgen im intakten Zustand dafür, dass das Blut zurück zum Herzen fließt. Sind die Klappen nicht mehr intakt, sackt das Blut in den Beinen in Richtung Fuß ab. Ob eine Venenschwäche vorliegt, darüber kann eine Venenfunktionsmessung einen ersten Aufschluss geben, der Test ersetzt allerdings nicht die ärztliche Diagnose.

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Medizinische Kompressionsstrümpfe gibt es in individuellen Hauttönen und in trendigen Farben. Im medizinischen Fachhandel werden die Strümpfe angemessen. Foto: djd/www.medi.de

Medizinische Kompressionsstrümpfe gibt es in individuellen Hauttönen und in trendigen Farben. Im medizinischen Fachhandel werden die Strümpfe angemessen.
Foto: djd/www.medi.de

Venenfunktionsmessung beim medizinischen Fachhändler
Viele medizinische Fachhändler bieten eine solche Venenfunktionsmessung an, sie wird im Sitzen vorgenommen. Etwa zehn Zentimeter oberhalb des Knöchels werden kleine Messsonden an der Innenseite des Unterschenkels angebracht. Nun aktiviert kraftvolles Wippen mit den Füßen die Muskelpumpen. Dadurch wird das venöse Blut nach oben gepumpt und die Venen entleeren sich. Die Sonden zeichnen auf, wie schnell sich die Venen wieder mit Blut füllen.

Der Normalwert liegt bei etwa 25 Sekunden, eine kürzere Wiederauffüllzeit kann ein Hinweis auf eine Venenschwäche sein. Ob eine Venenschwäche vorliegt – und ob eine Therapie notwendig ist, darüber entscheidet der Arzt.

Bei Venenleiden sind Kompressionsstrümpfe die Basistherapie
Sollte eine Venenschwäche vorliegen, ist das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen die Basistherapie. Der Arzt kann diese bei medizinischer Notwendigkeit bis zu zweimal jährlich verordnen. Die atmungsaktiven Strümpfe aus elastischen Materialien sind in vielen Ausführungen, Seriengrößen und als Maßanfertigungen erhältlich. Vom Anbieter medi beispielsweise gibt es modische, elegante und strapazierfähige Ausführungen in vielen Farben für Frauen und Männer.
Die Strümpfe entfalten bei Venenpatienten ihre Wirkung besonders in Kombination mit Bewegung: Die Muskelpumpen werden aktiviert, die Venenklappen schließen besser, um das Blut zum Herzen zu transportieren. Schwellungen und Spannungsgefühle klingen ab, die Beine fühlen sich entspannter an.

Das regelmäßige Tragen von Kompressionsstrümpfen kann das Fortschreiten der Venenerkrankung verhindern und Thrombosen vorbeugen. Im medizinischen Fachhandel gibt es eine kostenlose Broschüre zum Thema Kompressionsstrumpf, die unter der Telefonnummer 0921 / 912-750 oder verbraucherservice@medi.de per E-Mail angefordert werden kann.