Vorsicht beim Drachen steigen lassen - Die Süwag-Netztochter Syna GmbH warnt vor möglichen Gefahren. Foto: Syna GmbH

Gefährliche Zwischenlandung

(ots). Im Herbst erobern die Drachen in allen Farben und Formen wieder den Himmel. Egal ob Flachdrachen für Einsteiger bis zu Lenkmodellen für Fortgeschrittene – einen Flugdrachen steigen zu lassen, ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen in den Herbstmonaten. Dabei existieren Gefahren: Gerät ein Drachen in eine Stromleitung, besteht Lebensgefahr. Schwerste, unter Umständen tödliche Verletzungen durch einen elektrischen Schlag können die Folge sein. Neben den gesundheitlichen Schäden kann es dann auch zu Störungen der Stromversorgung kommen.

Um sicher zu gehen, sollten Drachen nur dort aufsteigen, wo keine Stromleitungen in der Nähe sind. Ist dies nicht möglich, sollte ein Mindestabstand von 500 Metern zu den Leitungen eingehalten werden.

Die Drachenschnur sollte zudem nicht länger als 100 Meter sein, da ab dieser Höhe die Luftstraße für Flugzeuge beginnt. Bei böigem Wind oder Unwetter ist es besser, auf das Drachensteigen zu verzichten. Verfängt sich ein Drachen trotz aller Vorsicht in einer Stromleitung, sollten Sie die Schnur sofort loslassen.