Foto: Coloplast GmbH/akz-o

Tipps für mehr Lebensqualität

(spp-o). Fast jeder Mensch erlebt hin und wieder Verstopfungen, die beispielsweise durch ungewohnte Nahrungsmittel oder einen Flüssigkeitsmangel ausgelöst werden. Meist hat sich das Problem nach ein paar Tagen von selbst erledigt. Halten die Beschwerden jedoch länger als drei Monate an, sprechen Mediziner von einer chronischen Obstipation – also einer dauerhaften Erkrankung. Viele Patienten verspüren deshalb einen hohen Leidensdruck. Dagegen können Ihnen moderne Therapien helfen.

Experten schätzen, dass in Deutschland zwischen fünf und 15 Prozent der Erwachsenen von einer chronischen Verstopfung betroffen sind. Welche Symptome bei den Patienten vorherrschen, ist von Fall zu Fall verschieden. „Einige Betroffene leiden unter harten Stuhlgängen und müssen stark pressen. Andere haben den Eindruck, dass sich der Darm nicht ausreichend entleert“, erklärt Uwe Papenkordt, Medical Advisor bei Coloplast Deutschland.

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Für diese Beschwerden gibt es viele mögliche Ursachen. Zu ihnen gehören Veränderungen im Verdauungstrakt, hormonelle Einflüsse oder Störungen, die den ganzen Körper betreffen – zum Beispiel Diabetes oder Parkinson. Es kann sich auch um eine Nebenwirkung von Medikamenten handeln. Oft ist es für den Behandelnden schwierig den Auslöser zu finden und mit der richtigen Therapie zu beheben. In diesen Fällen ist es deshalb primäres Ziel, die belastenden Symptome in den Griff zu bekommen.“

Einigen Patienten helfen bereits kleine Änderungen im Alltag – z. B. regelmäßige Bewegung, die Aufnahme von ausreichend Flüssigkeit und eine ballaststoffreiche Kost. Reicht das nicht aus, kommen meist Abführmittel (Laxantien) zum Einsatz. Eine Alternative zu Abführmitteln ist die anale Irrigation. Bei diesem Verfahren wird über ein medizinisches Hilfsmittel Wasser in den Darm gespült.