Immer mehr Lebensversicherer stellen das Neugeschäft ein und geben Bestände in den sogenannten Run-off. Verbraucher sind verunsichert, was dies für ihre private Altersvorsorge bedeutet. Foto: djd/www.policendirekt.de

Verunsicherung bei Lebensversicherung

(djd). Ein Lebensversicherer muss seine langfristigen Verpflichtungen erfüllen, auch wenn er keine neuen Verträge mehr verkauft. Daneben erzielt er für sichere Kapitalanlagen aktuell immer weniger. Kann der Versicherer den Druck nicht anderweitig lösen, wickelt er seinen Bestand komplett oder teilweise ab. Das nennt man Run-off – mehr Infos dazu findet man unter www.run-off.info.

Bei einem internen Run-off wird das Neugeschäft für diese Produktgruppe eingestellt. Die Kunden behalten aber ihren Vertragspartner. Bei einem externen Run-off wird der Bestand an einen Investor verkauft: Entweder verkauft die bisherige Versicherungsgruppe das gesamte Unternehmen oder der Bestand wird komplett auf einen anderen Versicherer übertragen. Umstritten ist nur der externe Run-off.