Mit erholsamem Schlaf zu mehr Leistungsfähigkeit, Lebensfreude und Wohlbefinden. Foto: djd/Sedacur/Colourbox

Immer mehr Menschen leiden
unter durchwachten Nächten

Sorgenvolle Gedanken und die Angst nicht leistungsfähig zu sein, können den Schlaf vertreiben. Foto: djd/Remisens/COLOURBOX

Sorgenvolle Gedanken und die Angst nicht leistungsfähig zu sein, können den Schlaf vertreiben. Foto: djd/Remisens/COLOURBOX

(djd). So wie ein Akku, der neu aufgeladen werden muss, um zu funktionieren, braucht der Mensch erholsamen Schlaf. Kaum zu glauben, aber während wir Nacht für Nacht in den Kissen liegen und selig schlummern, herrscht im Körper Hochbetrieb. Regenerations- und Zellerneuerungspro-zesse finden statt, das Immunsystem wird gestärkt und auch die Wundheilung ist dann besonders aktiv. Der Organismus entgiftet und im Oberstübchen herrscht Kopfkino. Dort werden tagsüber gewonnene Eindrücke verarbeitet und gespeichert.

Reihen sich schlaflose Nächte aneinander, leiden Körper und Seele. Foto: djd/Sedacur/Colourbox

Reihen sich schlaflose Nächte aneinander, leiden Körper und Seele.
Foto: djd/Sedacur/Colourbox

Schlafforscher warnen: Bei Schlafmangel kommt es nicht nur zu Tagesmüdigkeit und Konzentrationsproblemen. Auch lebens-wichtige Körperfunktionen wie Atmung, Herzschlag, Blutdruck und die Hormon-produktion geraten durcheinander. Auf Dauer erhöht fehlender Schlaf das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Depressio-nen, fördert Übergewicht und Diabetes.

Tipps für einen besseren Schlaf

| Bewegung an der frischen Luft vertreibt den Alltagsstress und macht müde, trotzdem gilt: keine Höchstleistungen direkt vor dem Schlafengehen.

|| Schwere Speisen und Rohkost belasten die Verdauung: Besser Leichtes am Abend genießen.

||| Vorsicht vor Alkohol: Erst fühlt man sich müde, doch später kann es zu Durchschlafstörungen kommen.

|||| Schlafzimmer lüften: Die optimale Raumtemperatur zum Schlafen ist zwischen 16 und 19 Grad.

||||| Im Dunkeln schlafen und vor dem Schlafengehen Handy, Tablet und Co. ausschalten, ein heller Bildschirm kann die Produktion des Schlafhormons Melatonin hemmen.

|||||| Einschlafritual entwickeln und beibehalten: Sanfte Musik, ein Buch lesen, ein Entspannungsbad oder eine Tasse heißer Tee kündigen dem Körper die Nachtruhe an.