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69 Prozent der Deutschen
beklagen die früher
einsetzende Dunkelheit

(kkh). „Warum habe ich morgens keine Lust aus dem Bett zu steigen?“ „Wieso werden meine Augenlider tagsüber so schwer wie Blei?“ „Und warum kann ich mich nach Feierabend nicht mehr zu einem Spaziergang motivieren?“

Hinter all diesen Fragen verbirgt sich in der Regel ein für die Jahreszeit typisches Phänomen, unter dem etliche Menschen leiden: die Herbstmüdigkeit. „Hauptursache dafür ist der Mangel an Sonnenlicht“, erklärt Ulrike Schäfer von der KKH Kaufmännische Krankenkasse in Bielefeld. „Die Deutschen stört in dieser Jahreszeit vor allem die Dunkelheit: 69 Prozent beklagen, dass es früher dunkel wird und fast ebenso viele (64 %), dass sich die Tage kürzer anfühlen.“ Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH.

Schäfer weiter: „Wenn die Tage kürzer werden, steigert unser Körper die Bildung des Schlafhormons Melatonin. Zugleich verringert sich durch den Lichtmangel die Produktion des Glückshormons Serotonin.“