Foto: Ralf Geithe/Fotolia/Itzehoer

Wenn Sonne die Sicht nimmt

(txn). So schön die Abend- oder Morgensonne auch ist: In der kalten Jahreszeit steht sie oft so niedrig, dass sie Autofahrern genau in die Augen scheint. Die Sicht wird dann extrem schlecht, die Unfallgefahr steigt dramatisch. Ähnliches gilt auch bei Dunkelheit, wenn entgegenkommende Autos mit ihren Scheinwerfern blenden.

Deshalb sollten die Scheiben bei diesen Bedingungen noch sauberer gehalten werden als sonst. Denn Schlieren und Schmutzreste brechen das Licht, die Sicht wird verschwommen. Das gilt auch für die Brille: Sie sollte zum Fahren stets geputzt sein. Apropos Brille: Ein regelmäßiger Sehtest ist nicht nur für Fehlsichtige empfehlenswert. Trotzdem kann die Sonne so blenden, dass der Fahrer nichts mehr sehen kann. Dann heißt es, den Fuß vom Gas nehmen. Damit die Sonnenblende richtig schützt, darf die Sitzposition im Auto übrigens nicht zu niedrig sein.

Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen weiß: „Die tief stehende Sonne wirkt bei einem Unfall nicht strafmindernd, weil der Fahrer sicherstellen muss, dass er stets ungehinderte Sicht hat.“ Blenden nachts entgegenkommende Scheinwerfer, heißt es auch hier: abbremsen. Nicht ins Licht, sondern nach unten rechts auf die weiße Begrenzungslinie schauen, dabei den Verkehr aber aus dem Augenwinkel beobachten. Damit Autos von hinten nicht blenden, sollte der Rückspiegel auf Nachteinstellung gekippt werden.

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