Wer die Idylle von Amrum besonders intensiv genießen will, sollte am besten schon vor der Hauptsaison ein paar Tage auf der nordfriesischen Insel einplanen. Foto: djd/AmrumTouristik/Oliver Franke

Die Idylle von Amrum kann man im Frühjahr
besonders intensiv genießen

Die Weite genießen: Vom Amrumer Leuchtturm bei Wittdün im Süden der Insel geht der Blick hinaus auf die Nordsee. Foto: djd/AmrumTouristik

Die Weite genießen: Vom Amrumer Leuchtturm bei Wittdün im Süden der Insel geht der Blick hinaus auf die Nordsee. Foto: djd/AmrumTouristik

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  • Bauer Bernd
  • Hannes Reisen

(djd). Die deutschen Nordseeinseln erlebten einen Traumsommer in 2018: Viele Wochen lang zeigte sich die Sonne fast täglich am Himmel, man konnte nach Herzenslust im Meer baden und im Sand buddeln. Auch im Sommer 2019 werden viele Familien lieber an die Nordsee mit ihrem frischen Klima reisen als ins heiße Südeuropa. Wer die Idylle beispielsweise von Amrum besonders intensiv genießen will, sollte am besten schon vor der Hauptsaison ein paar Tage auf der nordfriesischen Insel einplanen. Die Sonne hat dann bereits Kraft, die Farben sind frisch und unverbraucht, das Meer besitzt nun seinen ganz besonderen Reiz. Informationen und Buchungsmöglichkeiten für einen Frühjahrsurlaub gibt es unter www.amrum.de und unter 04682-94030.

Auch im Frühjahr geht es durchs Watt zur Nachbarinsel

Amrum besticht vor allem durch die vielfältige Landschaft. Der Kniepsand auf der Westseite zählt zu den größten Stränden Europas, an der breitesten Stelle misst er fast zwei Kilometer. Davor liegt die Dünenlandschaft mit tausenden von Seevögeln, in der Inselmitte befindet sich die Geest mit Wald und Heideflächen, am Watt atmet das Meer im Wechselspiel der Gezeiten. Die kleinen Inseldörfer laden im ruhigen Frühjahr zum entspannten Entdecken ein: Die Häuser sind reetgedeckt, die Grabsteine der alten Seefahrerkirche in Nebel erzählen Seefahrergeschichten aus vergangener Zeit. Am nördlichen Ende der Insel bei Norddorf kann man auch im Frühjahr bereits die sieben Kilometer lange Wattwanderung durch den Meeresschlick bis hinüber zur Nachbarinsel Föhr starten. Die Strecke führt überwiegend über angenehm zu laufende Sandwatten. Allerdings steht selbst bei Ebbe in den Prielen das Wasser bisweilen fast hüfthoch. Ohne einen ortskundigen Wattführer sollte deshalb niemand diesen Ausflug unternehmen. Die Wattwanderung dauert etwa zweieinhalb Stunden, von Wyk auf Föhr geht es mit der Fähre zurück nach Amrum. Für Kinder unter zwölf Jahren ist die Wattwanderung nicht geeignet.

Leuchtturm, Vogelkoje und Badeland

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist der Leuchtturm in den Dünen zwischen Wittdün und Nebel. Seit Ende des 19. Jahrhunderts hilft er den Schiffen, ihren Weg zu finden. Die Vogelkoje wiederum ist ein faszinierendes Naturparadies mit Gänsen, Enten und Damwild sowie vielen Wildkaninchen auf der großen Wiese. Bei jedem Wetter können Kinder im „Abenteuerland Amrum” spielen, einem großen überdachten Spielplatz. Auch das „AmrumBadeland” bietet Bade- und Wellnessspaß für alle. Belebend wirken beispielsweise die Sprudelbucht, eine Biosauna, das Dampfbad und die Finnische Blocksauna im Saunagarten.