Foto: www.winora.de/pd-f/Pixabay

Radfahren im Kreis Gütersloh

(col). Radfahren ist „In” im Kreis Gütersloh. Kein Wunder: Überwiegend flach wie Holland und mit einem immer dichter werdenden Radwegenetz ausgestattet, bietet der Kreis nahezu ideale Bedingungen, um sich mit dem Drahtesel zu bewegen. Hinzu kommen zahlreiche Radwanderwege und überregionale Radrouten wie der Europaradweg R1 sowie die D3-Radroute, der Emsradweg und die BahnRadRoute Hellweg-Weser.

Pedelec und E-Bike

Aber nicht nur in der Freizeit wird Rad gefahren: Angesichts der stetig stressiger werdenden Verkehrssituation setzen sich immer mehr Menschen im Kreis auf´s Rad, um emissionsfrei und entspannt zur Arbeit zu fahren oder Besorgungen zu machen. Unterstützt wird dieser Trend durch das breite Angebot an E-Bikes und Pedelecs. Diese Elektroräder machen es vielen einfach leichter, endlich wieder oder überhaupt erst Rad zu fahren. Zwar kann man die Situation der Fahrradfahrer im Kreis nicht mit den Verhältnissen in Amsterdam und Kopenhagen vergleichen – Experten sagen, dort könne man nämlich richtig Rad fahren – aber das Thema Zweiradmobilität rückt auch im Kreis Gütersloh auf der Agenda langsam aber stetig immer höher.

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Nach Rietberg, die als erste Stadt im Kreis Partner der „AGFS” ist und sich somit als fahrrad- und fußgängerfreundliche Stadt bezeichnen darf, bewirbt sich aktuell auch Gütersloh um eine Partnerschaft in der „Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW”. Um die Voraussetzungen für den Partnerstatus zu schaffen, sind zwar im wahrsten Sinne des Worte noch einige Hindernisse aus dem Weg zu räumen, aber der Anfang ist gemacht.

Radschnellweg OWL

Auch überregionale Projekte werden diskutiert: Ende 2018 stellte der „Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Gütersloh” in Zusammenarbeit mit ADFC Bielefeld und ADFC Herford sowie den Städten Gütersloh, Rheda-Wiedenbrück, Bielefeld und Herford und dem Kreis Gütersloh das Projekt „Radschnellweg OWL 2.0“ vor. Dabei geht es um eine Radschnellverbindung, die Rheda-Wiedenbrück über Gütersloh und Bielefeld mit Herford verbindet. Dort soll der Anschluss an den in Planung befindlichen Radschnellweg „RS 3″ zwischen Minden und Herford erfolgen, um so eine qualitativ hochwertige Radstrecke zwischen den beteilgten Städten zu schaffen.

Natürlich nutzt jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad zurückgelegt wird dem Einzelnen ebenso wie der gesamten Bevölkerung. Radfahren macht die Menschen gesünder, leistungsfähiger und damit auch glücklicher. Umso besser, dass die Ausgestaltung des Radverkehrs langsam aber sicher als wichtiger Bestandteil des Verkehrskonzeptes anerkannt wird.

Weitere Informationen: www.adfc-nrw.de/kreisverbaende/kv-guetersloh/
kreisverband-guetersloh.html