Während ihrer Ausbildung lernen die jungen Leute alle Stationen des Restaurants kennen. Foto: djd/Bundesverband der Systemgastronomie/McDonald’s

Die Systemgastronomie bietet interessante Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten

(djd). Ravioli con Carne bei Vapiano, ein Cheeseburger bei McDonald´s oder ein Fischfilet bei der Nordsee: In einem Restaurant der Systemgastronomie hat wohl schon jeder Bundesbürger einmal gegessen. Für jeden Geschmack und jedes Alter gibt es inzwischen ein entsprechendes Angebot – von Burger bis Health Food, von Kaffeebar bis Szenetreff.

Die Branche wächst kontinuierlich und ist vielseitig. Dementsprechend gut sind die Karrierechancen für Frauen und Männer jeden Alters in diesem Gastronomie-Zweig – ob mit einer Ausbildung, einem Studium oder als Quereinsteiger. Alle Informationen zu den Ausbildungs- und Karrierechancen gibt es unter www.bundesverband-systemgastronomie.de.

20 Jahre Ausbildung in der Systemgastronomie
Über 20.000 junge Menschen haben seit 1998 die dreijährige Ausbildung für den Beruf „Fachmann-/frau für Systemgastronomie” erfolgreich absolviert. Auszubildende von einst sind heute Restaurantleiter – wie Heike Rudert bei McDonald’s. Sie war eine der ersten Auszubildenden des neuen Berufsbildes und arbeitete sich die Karriereleiter immer weiter nach oben. Heute leitet sie eine eigene Filiale und ist verantwortlich für 45 Mitarbeiter. „Ich habe mein berufliches Ziel erreicht”, so Rudert. Fachleute für Systemgastronomie sind überall gesucht, denn nach ihrer Ausbildung kennen sie sich in Küche, Verkauf und Organisation bestens aus.

Neues duales Studienangebot: Systemgastronomie-Management
Interessant für alle, die sich für die vielfältige Branche interessieren, ist der neue Studiengang Systemgastronomie-Management an der Staatlichen Studienakademie in Plauen, der ab Oktober 2018 angeboten wird. Der Fokus wird dabei auf die Management-Aufgaben in der Systemgastronomie gelegt. Regelmäßige Praxisphasen sollen den schnellen Weg in die Führungsebene nach Abschluss des Studiums fördern.

Der 18-jährige Tobias Huber ist einer der Studenten, die sich für den Studiengang entschieden haben. Die Branche findet er spannend und sympathisch. Bereits früher jobbte Tobias in den Ferien ab und an im Restaurant seines Vaters, McDonald’s-Franchisenehmer aus dem Raum Frankfurt/Offenbach, und kennt daher die Abläufe. Man wird sehen, ob er in die Fußstapfen seines Vaters tritt.

Chance für Quereinsteiger
Doch auch Quereinsteigern ohne Berufsausbildung, die bereits mehrere Jahre in der Systemgastronomie arbeiten, eröffnen sich dort Möglichkeiten. So bietet eine sogenannte Externenprüfung erfahrenen Praktikern die Chance, einen anerkannten Abschluss als Fachmann/-frau für Systemgastronomie zu erhalten, ohne vorab eine entsprechende Ausbildung absolviert zu haben.