Kosten teilen und dazu noch neue Kontakte knüpfen: Wohngemeinschaften stehen bei Studenten weiter hoch im Kurs - vor allem in Ballungsräumen, wo Wohnraum knapp und teuer ist. Foto: djd/E.ON/Pexels

Wohngemeinschaften stehen bei Studierenden
und Azubis weiter hoch im Kurs

(djd). Das Budget ist knapp, Wohnraum hingegen teuer, vor allem in den Ballungsräumen – für Studierende und Auszubildende liegt es daher auf der Hand, sich nach freien Zimmern in Wohngemeinschaften umzuschauen. Die WG als Klassiker unter den alternativen Wohnformen ist als erstes eigenes Domizil nach dem Auszug aus dem Elternhaus ungemein beliebt. Man hat seine eigenen vier Wände und teilt sich Küche sowie Bad mit den Mitbewohnern. Auf diese Weise sparen alle bares Geld. Das Aufteilen der Kosten für Miete, Strom und Heizen ist für 39 Prozent der Studierenden in Deutschland das entscheidende Argument für eine WG. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Yougov-Studie im Auftrag von E.ON mit über 1.000 befragten Studenten.

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Energiekosten schätzen viele zu hoch ein

So sehr junge Menschen auf jeden Euro schauen müssen, so sehr verschätzen sie sich jedoch bei ihren durchschnittlichen Energieausgaben. Die Kosten für Computer, TV, Spielekonsole und Co. schätzten die Befragten deutlich zu hoch ein – und zwar gleich um das Zehnfache. Die Studierenden gehen laut Umfrage von jährlichen Energiekosten von rund 150 Euro aus.

Tatsächlich fallen in einem deutschen Durchschnittshaushalt gerade mal zwei Prozent, umgerechnet 18 Euro, der Energiekosten in den Bereich der Unterhaltungselektronik an, so die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen. Wohngemeinschaften, in denen mehrere Flachbildschirme, Hifi-Systeme und Computer gleichzeitig im Einsatz sind, liegen jedoch über diesem Schnitt.

Nebenkosten fair und transparent abrechnen

Umso wichtiger ist es, die Energiekosten gerecht unter allen WG-Bewohnern aufzuteilen und den Verbrauch exakt abzurechnen – gerade wenn häufiger mal Mitbewohner ein- beziehungsweise ausziehen. Speziell für diesen Bedarf von Wohngemeinschaften bieten verschiedene Anbieter einen neuen Ökostrom-Tarif mit einem Stromvertrag an, der jederzeit kündbar und flexibel ist.

Normalerweise werden die Stromkosten nur einmal im Jahr abgerechnet – beim „WG-Strom” gibt es ohne zusätzliche Kosten noch zwei zusätzliche Zwischenrechnungen dazu, falls die Mitbewohner zwischenzeitlich wechseln sollten.