Herzgesünder leben

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Ungesunde Ernährung und Lebensstil können zu Herzrhythmusstörungen führen

(djd). Vielen Menschen geht es ähnlich wie Jürgen H. (57): Der Außendienstmitarbeiter steht beruflich stark unter Erfolgsdruck. Aufgrund der langen Reisewege zu seinen Kunden und der unregelmäßigen Arbeitszeiten kommen sportliche Aktivitäten und die richtige Ernährung zu kurz. In letzter Zeit beunruhigen ihn immer häufiger Symptome wie Druck auf der Brust und plötzliches Herzrasen und -stolpern.

Unregelmäßigkeiten vom Arzt checken lassen
Zur Sicherheit, dass diesen keine organische Ursache zugrunde liegt, sollte man beim ersten Auftreten der Unregelmäßigkeiten auf jeden Fall zum Arzt gehen. Ein EKG und ein Herzultraschall bringen hier rasch Klärung. Meist ist das Herz gesund – man spricht dann von funktionellen Herzrhythmusstörungen. Diese funktionellen Störungen können oft durch Veränderungen im Lebensstil positiv beeinflusst werden. Hierfür sollte der Arzt eine genaue Anamnese mit Erfassung der individuellen Risikofaktoren erstellen. Mögliche Ansatzpunkte sind Stressreduktion, eine Optimierung des Ernährungsverhaltens und eine Ergänzung der Ernährung mit Magnesium und Kalium sowie weiteren herzaktiven Mikronährstoffen.

Warum Kalium und Magnesium so wichtig sind
Kalium und Magnesium sind maßgeblich für die Erregbarkeit von Zellen und dabei vor allem für die der Muskelzellen verantwortlich. Ein Mangel an diesen Mikronährstoffen, wie er durch ungünstige Lebensgewohnheiten oft entsteht, kann zu einer Veränderung der Reizentstehung und Reizleitung an den Zellen führen. Dadurch erhöht sich das Risiko für ein unkontrolliertes Zusammenziehen der Herzmuskeln außerhalb des normalen Taktes, es kann etwa zu Extraschlägen – dem gefühlten „Stolpern“- kommen.