Hand drauf! Wer seine Ziele erreichen will, dem helfen rund ums Lernen klare Vereinbarungen. Foto: djd/Studienkreis

Persönliches Lernprogramm
gegen schlechte Noten

(djd). Wenn die Noten nach dem Schulstart nicht wie gewünscht ausfallen, schlagen viele Eltern die Hände über dem Kopf zusammen und die Schüler wissen oft gar nicht, wie sie aus der misslichen Lage herauskommen.

In dieser Situation verlieren viele den Mut und stecken wie der Strauß den Kopf in den Sand. Doch so bekommt man die Noten nicht in den Griff. Stattdessen sollte man das Heft in die Hand nehmen und einen Lernplan entwickeln. Zuerst steht die Analyse der Situation im Mittelpunkt. Danach weiß man, woran es beim Lernen hapert und kann gezielt ein individuelles Lernprogramm entwickeln.

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Beratung auf neutralem Boden
Die Ursachen sind vielfältig. Mangelt es bei dem einen an der Disziplin, die auf dem Weg zum Schulerfolg leider auch nötig ist, sind es bei anderen Schülern oft Probleme mit zwei, drei Fächern, von denen die Versetzung gefährdet wird.

Wer sich nicht zum Pauken aufraffen mag, steht ganz schnell vor demselben Problem wie ein unordentlicher Schüler, der einfach vergisst, was er zu lernen hat oder welche Arbeit als nächstes ansteht. Wenn Eltern und Schüler – was gerade in der Pubertät immer wieder vorkommt – uneins sind, wenn es um die Lernsituation geht, kann eine Beratung durch ein Nachhilfeinstitut hilfreich sein, weil dabei die Argumente auf neutralem Boden ausgetauscht werden können.

Ein guter Weg zum Erfolg ist gerade bei älteren Schülern, eine klare Zielvereinbarung. Sie setzt einen guten Überblick über die Lernsituation voraus, bietet dann aber einen klar abgesteckten Rahmen. Außerdem müssen die Schüler sich dabei darüber klar werden, wo sie in ein paar Jahren stehen wollen.

Ein wichtiges Thema ist auch eine gute Eigenorganisation, bei der die Jugendlichen am Anfang oft noch ein wenig Unterstützung brauchen, die dann aber bald Früchte trägt.

Wer seine Hausaufgaben nicht vergisst, dem hilft ein neues Hausaufgabenheft nicht viel weiter. Aber wer ständig seine Schulaufgaben nicht macht, dem kann es auf dem Weg zu einer guten Organisation ein wertvoller Begleiter sein. Auch ein aufgeräumter Platz zum Lernen, eine Terminliste der anstehenden Klassenarbeiten und ein Karteikartensystem zum regelmäßigen Lernen von Matheformeln, Daten und Vokabeln können eine wirkungsvolle Unterstützung sein.