Besser auf Papierhandtücher verzichten

(spp-o). Strohhalme, Kaffeebecher, Wattestäbchen, Plastiktüten. Die Kritik an Plastik wird zunehmend lauter und wir beginnen über umweltschonendere Alternativen nachzudenken. Dass aber auch der Einsatz von Papier zum Beispiel zum Händetrocknen unsere Umwelt belastet, darüber denken die wenigsten nach, wenn sie den Waschraum aufsuchen.

Alleine die vier größten Städte in Deutschland verbrauchen über eine Milliarde Papierhandtücher pro Jahr. Jährlich bestellt die öffentliche Hand große Mengen Papierhandtücher, um die Waschräume der städtischen Ämter, Kitas und Unternehmen zu beliefern. So ist es bereits Auflage, dass in allen untersuchten Städten Papierhandtücher für die kommunalen Waschräume aus Recyclingfasern bestehen müssen.

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Für Papierhandtücher gibt es aber Alternativen, die sowohl umweltfreundlicher sind als auch kostengünstiger sein können. 2014 hat das Umweltbundesamt (UBA) die verschiedenen am Markt befindlichen Systeme für das Händetrocknen in öffentlichen Waschräumen untersucht: In dem Vergleichstest schnitten Handtrockner mit Kaltluft Jetstream-Technik ökologisch am besten ab. Jetstream-Händetrockner, wie der Dyson Airblade, streifen mit einem kalten, starken Luftstrahl das Wasser von der Hand. So verbrauchen sie nur wenig Strom, kommen ohne Papier aus und sind hygienischer. Verbraucher können so durch die Nutzung von Händetrocknern statt Papierhandtüchern einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten.