Beckenfolien werden ausgetauscht

Rietberg. Mit einer grundlegenden Sanierung bereitet sich das Freibad Rietberg auf die kommende Sommersaison vor. Sämtliche Becken erhalten eine neue Bodenfolie in strahlendem Blau. Im Mai soll die Badezeit wieder beginnen.

Insbesondere die Bodenfolie des Hauptbeckens musste in den zurückliegenden Jahren immer wieder stellenweise geflickt werden. Sie liegt seit 1991 in dem 50-Meter-Becken und diese 27 Jahre hatten ihre sichtbaren Spuren hinterlassen. Der Boden glich nach den Reparaturen einem Flickenteppich in vier verschiedenen Blautönen. Die schwarzen Bodenlinien waren teilweise krumm und schief, weil sich die Bodenplane so sehr verzogen hatte.

Nun hat die Stadt rund 140.000 Euro in die Hand genommen und die Folie von einer Fachfirma austauschen lassen. Schon Ende vergangenen Jahres hatten die Arbeiten begonnen, um für mögliche Überraschungen gewappnet zu sein, die womöglich unter der Plane versteckt waren. Immerhin liegt der Betonboden seit 1975 und noch dazu in einem von Torflinsen durchzogenen Untergrund. Doch das Becken an sich ist noch gut in Schuss. Die Arbeiten mussten lediglich wegen und während der Kältephase unterbrochen werden.

Wohl noch bis mindestens Ostern wird es dauern, bis alle Becken wieder mit einer frischen Folie ausgekleidet sind. Damit diese richtig verschweißt werden kann, ist eine gewisse Temperatur erforderlich. Erst im Anschluss können die Bodenplatten rund um die Becken gereinigt werden. Auch einige Hecken in der Nähe der Becken wurden versetzt, um die Sitzbänke ein Stück nach hinten zu setzen.
Im Mai soll das Freibad Rietberg wieder für die Bevölkerung öffnen. Wann genau, das lässt sich noch nicht festlegen und hängt vom Fortgang der weiteren Arbeiten ab. Dann aber werden die Rietberger in einem makellosen Becken ihre Bahnen ziehen können. Noch im vergangenen Sommer erfreute sich das Freibad größter Beliebtheit: mehr als 73.000 Schwimmer hatten die Badeanstalt besucht, so viele wie seit zwölf Jahren nicht.