Eine Tattooentfernung per Laser erfordert in der Regel mehrere Sitzungen und ist oft schmerzhaft. Lindernd kann dann eine örtlich betäubende Creme wirken. Foto: djd/www.galenpharma.de/Africa Studio - stock.adobe.com

Für die Entfernung unerwünschter Körperbilder

wird meist zum Laser gegriffen

(djd). Ob Symbole, Tribals, Schriftzüge, Tiere oder Blumen – Tätowierungen haben sich längst aus der „Seemann/Rocker“-Ecke gelöst und sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen. In Deutschland kann Umfragen zufolge bereits fast jeder Vierte mindestens ein Tattoo vorweisen. Allerdings ist nicht jeder auf Dauer glücklich mit der verzierten Haut.

So gab immerhin ein Viertel der befragten Tätowierten hierzulande an, schon mal ein Körperbild bereut zu haben – vom verhunzten Amateurgestichel über den Namen der Verflossenen und peinliche Schreibfehler bis zu Modesünden wie dem viel verspotteten „Arschgeweih”. Kein Wunder, dass TV-Formate wie „Tattoo Fixers – Die Cover-up-Profis” oder „Horror Tattoos – Deutschland, wir retten Deine Haut!” Hochkonjunktur haben.

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Tattooentfernung kann schmerzhaft sein

Im Fernsehen werden die unerwünschten Tattoos mit spektakulären neuen Entwürfen überdeckt. Die bessere Methode der Wahl ist dann meist eine Laserbehandlung. Dabei werden die Farbteilchen des Tattoos in mehreren Sitzungen mit kurzen, energiereichen Lichtimpulsen beschossen, wodurch sie zertrümmert und dann vom Körper abtransportiert werden. Ähnlich wie das Stechen des Tattoos selbst ist auch seine Entfernung nicht schmerzfrei. Lindern lassen sich die Schmerzen dann oft durch eine oberflächliche Betäubung der Haut mit dem Wirkstoff Lidocain, etwa in LidoGalen Creme. Nach der Behandlung ist die Haut noch längere Zeit empfindlich und muss vor allem vor UV-Strahlen geschützt werden.

Qualifizierte Behandlung ist wichtig

Bei einer Laserbehandlung können außerdem Nebenwirkungen wie Hautrötungen, Pigmentstörungen oder Narben auftreten. Deshalb sollte man unbedingt darauf achten, sie nur bei einem qualifizierten Behandler, durchführen zu lassen. Restlos verschwinden wird das Motiv übrigens auch bei optimaler Behandlung kaum, meist bleibt zumindest ein Schatten übrig. Trotzdem kann sich das Lasern lohnen, wenn man danach seine Haut wieder bedenkenlos und ohne „Schandfleck” zeigen kann.