Rückkehr zur Vollzeit
nicht mehr ausgeschlossen

(txn). Es gibt Situationen im Leben, da ist es sinnvoll, in Teilzeit zu arbeiten. Das gilt für Mütter oder Väter ebenso wie für Arbeitnehmer, die mehr Zeit für ihre Gesundheit, Bildung oder soziales Engagement haben möchten.

„Bislang hieß es: Einmal Teilzeit, immer Teilzeit, weil es keinen Rechtsanspruch auf eine Rückkehr zur Vollzeitstelle gab. Das gehört seit Januar 2019 der Vergangenheit an“, freut sich Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Vor allem Mütter, von denen laut statistischem Bundesamt über zwei Drittel mit Kindern unter 18 Jahren in Teilzeit arbeiten, werden davon profitieren, dass die sogenannte Teilzeitfalle nicht mehr zuschnappt. Sie können dann später wieder in Vollzeit arbeiten, was sich auch auf das Gehalt und die Rentenansprüche auswirkt. Allerdings hat das neue Gesetz ein paar Einschränkungen: Das Recht auf Brückenteilzeit gilt nur für Betriebe mit mehr als 45 Mitarbeitern und nur für Arbeitnehmer, die schon länger als sechs Monate bei ihrem Arbeitgeber beschäftigt sind. Die Brückenteilzeit darf zwischen einem und fünf Jahre dauern. Alte Teilzeitverträge können nicht in Brückenteilzeit umgewandelt werden.

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