Nach großen körperlichen Anstrengungen lässt das Immunsystem Infektionserreger wie durch ein "offenes Fenster" eindringen. Foto: djd/metavirulent

Ein offenes Fenster für Krankheitserreger
durch sportliche Verausgabung

(djd). Wer regelmäßig joggen oder radeln geht, unterstützt damit aktiv seine Gesundheit und sein Wohlbefinden. Von der Bewegung an der frischen Luft profitieren nicht zuletzt die Immunzellen, die für die Abwehr von Krankheitserregern im Körper zuständig sind. Wenn man sich jedoch beim Sport zu stark verausgabt, droht der Open-Window-Effekt. Bei großen körperlichen Anstrengungen erhöht der Körper die Ausschüttung von Stresshormonen. Diese unterdrücken das Immunsystem – und bieten damit Infektionserregern ein „offenes Fenster”, durch das sie in den Körper eindringen können.

Das Immunsystem anregen und stärken
Bei ambitionierten Freizeitsportlern besteht die Gefahr, sich körperlich zu überfordern und dadurch die Immunabwehr vorübergehend zu schwächen. Oft sind Atemwegsinfekte die Folge. Bei intensiveren Trainingseinheiten kann deshalb auch im Freizeitsport die Einnahme von Mikronährstoffen in Erwägung gezogen werden. Außerdem gibt es pflanzliche Wirkstoffe und homöopathische Arzneimittel wie zum Beispiel metavirulent, die das Immunsystem anregen und stärken können. Bei anstrengenden Trainingseinheiten kann die Einnahme solcher Immunmodulatoren helfen, die Lücke in der körpereigenen Abwehr nach einer sportlichen Belastung zu überbrücken und im übertragenen Sinne das „offene Fenster” zu schließen.

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Nicht mit Infekten trainieren
Mit einem harmlosen Schnupfen und wenn man sich fit genug fühlt, kann man durchaus moderat weiter trainieren. Besser ist es aber, eine angemessene Trainingspause einzulegen. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich eine relativ harmlose Erkältung zu einer Sinusitis, Bronchitis oder Schlimmerem entwickelt.