Zum Abschluss ein „Blitzlichtgewitter“ – Ortstermin im Ratssaal: Sechstklässler des städtischen Gymnasiums im intensiven Gespräch mit Bürgermeisterin Maria Unger

Zum Abschluss ein „Blitzlichtgewitter“

Ortstermin im Ratssaal: Sechstklässler des städtischen Gymnasiums im intensiven Gespräch mit Bürgermeisterin Maria Unger

Gütersloh (gpr). Wie lang muss eine Bürgermeisterin in der Woche arbeiten? Was hat sie für Aufgaben? Und was passiert eigentlich in einer Ratssitzung? Diese und andere Fragen hatten die Schüler des städtischen Gymnasiums am Donnerstagmittag im Gepäck, als sie im Gütersloher Ratssaal eintrafen. Im Rahmen des Politikunterrichtes reisten die Sechstklässler extra in die siebte Etage des Rathauses, um Antworten zu erhalten: von der Verwaltungschefin persönlich. Und dass Maria Unger ein richtiger „Superstar“ für die Kids ist, hätte sie zum Beginn der „Fragestunde“ wohl selbst nicht gedacht.

Als sich langsam das Gemurmel der Jungen und Mädchen der Klasse 6F des städtischen Gymnasiums gelegt hatte, begrüßte Maria Unger die Schüler: "Willkommen im Ratssaal – willkommen im Epizentrum der Politik". Hier werden die wichtigen Entscheidungen der Stadt Gütersloh getroffen, erklärte Unger und stellte sich kurz vor. Anschließend waren die Schüler an der Reihe: Bewaffnet mit Fragen übernahmen sie die Kontrolle in der Schaltzentrale des Rathauses und löcherten die Bürgermeisterin mit Fragen. Nach den ersten Antworten staunten die Gymnasiasten nicht schlecht: Bis zu 72 Stunden? Das ist eine wirklich lange Arbeitswoche. Die gesamte Verwaltung leiten? Das ist eine wirklich schwere Aufgabe. Und Ratssitzungen fallen sogar auf Freitage? Das sind wirklich ungerechte Termine. „Bleibt denn da noch Zeit für die Familie?“, fragte die kleine Linn. „Als Bürgermeisterin hat man kaum Freizeit, doch wenn ich mal Zeit habe, verbringe ich sie am liebsten im Kreis meiner Familie“, antwortete Unger. Trotz der langen Arbeitswochen liebt die Verwaltungschefin auch nach knapp zwanzig Jahren noch ihre Aufgabe. Auf die Frage, ob sie durch ihre Arbeit mittlerweile reich geworden sei, antwortete Unger kurz und knapp: „Ja, ich bin reich an Erfahrungen“.

Reich an Erfahrungen wurden auch die Schülerinnen und Schüler der Klasse 6F, denn je länger die „Fragestunde“ ging, umso mehr erfuhren die Gymnasiasten über ihre Bürgermeisterin und schlossen sie mehr und mehr in ihr Herz: Denn Maria Unger mag auch den Karneval, genau wie die Schüler. Sie hat sogar bereits 25 Sportabzeichen und kümmert sich auch um die Belange der Jugend. Das kam gut an bei den Kids. Kein Wunder also, dass nach den Fragen ein Blitzlichtgewitter begann: Jeder der Schüler schnappte sich sein Smartphone und wollte unbedingt ein Foto von und mit Maria Unger. „Das ist für viele Schüler das Highlight des Politikunterrichtes“, erklärt Ralf Dräger. Der Politiklehrer war bereits im vergangenen Jahr mit einer Schülergruppe im Ratssaal. Das Feedback der Schüler sei bisher durchweg positiv, resümiert er. Außerdem lerne man den Unterrichtsstoff zum Thema „Politik in der Gemeinde“ vor Ort doch am besten.

Zum Schluss wollten die Kids dann sogar noch Autogramme von ihrer Bürgermeisterin. Nun wurde auch dem letzten Betrachter klar, dass Maria Unger für die Schüler mehr ist, als nur die Chefin der Verwaltung .

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