Je nach Bundesland sind Rauchmelder in fast jeder Wohnung Pflicht. Einmal jährlich müssen die Geräte überprüft werden. Foto: djd/MINOL

Täuschungsalarme bei Rauchmeldern vermeiden

Wenn’s ungewollt piept

(djd). Rauchmelder können Leben retten. Deshalb schreibt mittlerweile jedes Bundesland die kleinen Warngeräte für neue Wohnungen vor.

Was Hausbewohner manchmal irritiert: Ab und zu schlägt ein Rauchmelder Alarm, obwohl es nicht brennt. Dabei handelt es sich in der Mehrzahl um sogenannte Täuschungsalarme. Der Rauchmelder arbeitet dann zwar korrekt, nur reagiert er in diesen Fällen nicht auf Brandrauch, sondern auf andere Fremdkörper in der Luft wie etwa Staub oder Wasserdampf. Küchen- und Badtüren schließen Solche Täuschungsalarme lassen sich einfach vermeiden, wenn man ein paar Regeln beachtet. Dazu gehört zum Beispiel während des Kochens die Küchentür geschlossen zu halten, weil der Qualm sonst etwa in den Flur ziehen und dort Alarm auslösen kann. Das gleiche gilt für Wasserdampf aus dem Bad.

Richtig reagieren und Fehlalarmen vorbeugen
Wenn der Rauchmelder Alarm schlägt, lautet die oberste Regel: zuerst kontrollieren, ob es brennt. Ist die Warnung unbegründet, lassen sich die meisten Melder durch die Alarm-Stopp-Taste stumm schalten. Das ist in der Regel die große Taste in der Mitte des Gerätes, die etwa mit einem Besenstiel erreichbar ist.

Ein stumm geschalteter Rauchmelder setzt sich nach wenigen Minuten wieder in den Normalzustand zurück – diese Zeit sollte man nutzen, um gründlich zu lüften oder den Rauchmelder mit einem feuchten Tuch zu reinigen.