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Landrat Adenauer gibt Radweg frei

Rietberg/Verl. Der Radweg an der K 41/K 42 (Langer Schemm/Reckerdamm/Oesterwieher Straße) in Rietberg und Verl steht kurz vor seiner Fertigstellung. Landrat Sven-Georg Adenauer hat den ersten Bauabschnitt entlang der K 41 am Donnerstag, 27. März, freigegeben. Dazu waren alle Nachbarn und Anlieger eingeladen. Mit den Bauarbeiten hat der Kreis Gütersloh eine Lücke im Radwegenetz zwischen der Stadt Rietberg (Ortsteil Neuenkirchen) und der Stadt Verl geschlossen. Damit ist eine große Gefahrenquelle auf der schnell befahrenen Kreisstraße rechtzeitig vor Beginn der Fahrradsaison beseitigt worden.

 

Im Juli 2013 sind die Bauarbeiten zum Bau eines Radweges entlang der K 41 (Langer Schemm/Reckerdamm) auf 3,8 Kilometer Länge und entlang der K 42 (Österwieher Str.) auf 0,3 Kilometer Länge in Rietberg und Verl begonnen worden. Zwei Abflachungen von engen Kurven im Verlauf der K 41 in Höhe des Wirtshauses Baak und des Frickenweges verbessern zusätzlich die Verkehrssicherheit auf dieser stark belasteten Kreisstraße. Der zweite, wesentlich kürzere Bauabschnitt entlang der K 42 ( Österwieher Straße) zwischen der Einmündung des Reckerdamms und der Gaststätte Venne ist zur Zeit noch im Bau und wird in wenigen Wochen fertig gestellt sein.

 

Auch eine Querungshilfe im Knotenpunkt Reckerdamm/Österwieher Straße, die von den Anliegern während einer Bürgerversammlung mit Landrat Sven-Georg Adenauer als Realisierungswunsch vorgetragen worden ist, wird in Form einer 2,50 Meter breiten Verkehrsinsel noch gebaut. Sie erhöht die Verkehrssicherheit für die Radfahrer und Fußgänger im Querungsbereich. Der Rad- und Gehweg mit einer zwei Meter breiten Asphaltdecke ist aus Gründen der Verkehrssicherheit überwiegend hinter dem Straßengraben beziehungsweise hinter einem 1,75 Meter breiten Sicherheitsstreifen gebaut worden. Für die gesamte Baumaßnahme war ein Grunderwerb von 19.000 Quadratmetern aus überwiegend landwirtschaftlich genutzten Flächen erforderlich. Davon waren 21 Eigentümer betroffen.

 

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme werden insgesamt zirka 1,25 Millionen. Euro betragen. Davon entfallen auf die Baukosten ungefähr 1 Millionen. Euro und auf den Grunderwerb und die Vermessung rund 250.000 Euro. Die Baumaßnahme wird zu 40 Prozent vom Kreis Gütersloh finanziert, während 60 Prozent der Kosten durch Zuschüsse des Landes Nordrhein-Westfalen aus Bundesmitteln gedeckt sind.

 

Bauausführende Unternehmen sind die Firmen Kemna Bau aus Bad Salzuflen als Auftragnehmer des Kreises Gütersloh und ihr Subunternehmer Firma Richter aus Paderborn. Der Kreis Gütersloh bedankt sich bei den beiden beteiligten Bauunternehmen für die geleistete Arbeit und bei den betroffenen Versorgungsunternehmen für die gute und reibungslose Zusammenarbeit.

 

Ein besonderer Dank gilt den betroffenen Grundstückseigentümern und den Anwohnern für ihre Unterstützung und ihr Verständnis für die nicht zu vermeidenden Beeinträchtigungen während der Bauphase.

 

Inzwischen konnte auch der Grunderwerb für den Weiterbau des Rad- und Gehweges entlang der K 42 (Österwieher Straße) zwischen der Einmündung des Reckerdamms und dem früheren Spitzkrug an der L 867 (Neuenkirchener Straße) abgeschlossen werden. Mit dem Radwegbau soll auch die Kurve im Bereich der Brücke über die Wapel entschärft werden. Bei der Erneuerung des Brückenbauwerks ist ein integrierter Rad- und Gehweg vorgesehen. Sobald ausreichende Haushaltsmittel zur Verfügung stehen und ein Zuschussbescheid des Landes Nordrhein-Westfalen erteilt wird, können auch diese Bauarbeiten in Angriff genommen werden. Ein entsprechender Zuschussantrag wird noch bei der Bezirksregierung in Detmold gestellt.

 

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Eröffneten im Beisein zahlreicher Anwohner und Anlieger den Radweg an der K 42/K 42 (v.l.): Ursula Ecks (Vorsitzende SPD-Fraktion), Paul Hermreck (Bürgermeister Verl), Bernhard Altehülshorst (CDU), Andreas Sunder (Bürgermeister Rietberg), Frank Scheffer (Fachbereichsleiter Bauen und Umwelt Kreis Gütersloh; im Hintergrund), Landrat Sven-Georg Adenauer, Jochen Gürtler (SPD), Helmut Kaltefleiter (CDU), Klaus Brandner (SPD) und Elvan Korkmaz (SPD).

 

Testet den Radweg: Landrat Sven-Georg Adenauer freut sich, dass eine große Gefahrenquelle auf der schnell befahrenen Kreisstraße rechtzeitig vor Beginn der Fahrradsaison beseitigt werden konnte