„Hier tut sich was“

Claudia Boctor leitet den Fachbereich Bauordnung

und Vermessung im Gütersloher Rathaus

 Gütersloh (gpr).  Die ersten Sitzungen sind absolviert, die ersten Gespräche  geführt, die ersten Entscheidungen im Tagesgeschäft getroffen:  Seit dem 3. März leitet Claudia Boctor den Fachbereich Bauordnung und Vermessung  bei der Stadt Gütersloh. Sie folgt damit Dr. Gerd Geuenich, der  kürzlich in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Die 36jährige Diplom Bau-Ingenieurin war im Dezember einstimmig  vom Rat in dieses Amt gewählt worden. Nicht nur durch ihr Bauingenieurstudium in Dresden und Hannover, die  Staatsprüfung für den höheren technischen Verwaltungsdienst und die praktischen Erfahrungen durch ihre Tätigkeit als Bauzeichnerin bringt sie die besten Voraussetzungen für diese  Leitungsfunktion mit. Vor ihrem Wechsel nach Gütersloh  stand sie in der Zentrale des Landesbetriebs Straßenbau NRW der Geschäftsführung zur Seite, davor leitete sie die Planungsabteilung in der Aussenstelle  Paderborn und war dabei mit allen großen Straßenbauvorhaben in den Kreisen Paderborn und Höxter betraut – so zum Beispiel dem Neubau der B 64 in diesem Bereich.

Die  Entscheidung für Gütersloh ist ihr leicht gefallen, weil „Bauordnung und Vermessung ein reizvolles Arbeitsgebiet darstellt.“ Umfangreich ist es allemal, denn zum Verantwortungsbereich von Claudia Boctor gehören beispielsweise auch das Geo-Informationssystem und der Denkmalschutz. Die Arbeit in der Kommunalverwaltung sagt ihr auch deshalb zu, „weil man direkten Kontakt zu den Menschen hat, für die man arbeitet.“  Auch das sei für sie ein Grund gewesen, sich auf die Stelle in Gütersloh zu bewerben. Rund 40 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bilden das Team um die neue Fachbereichsleiterin, die sich über die „herzliche Aufnahme“ freut und in den vergangenen Wochen vor allem die Mittagspausen dazu genutzt hat, um die Stadt kennen zu lernen. Den „Blick von außen“ will sie sich, aus Horn-Bad Meinberg kommend, noch ein wenig bewahren. Das Urteil ist allerdings eindeutig und war ebenfalls ein Entscheidungsgrund für Gütersloh: „Es ist eine florierende Stadt mit einer guten Infrastrukturanbindung und einer sehr positiven Entwicklung. Hier tut sich was.“