Thomas Otto von der Volksbank Rietberg (rechts) und Michael Ossenkemper von der Firma Medical Point (Dritter von rechts) übergeben den Defibrillator an (von links) Koordinatorin Doris Holtkamp von der Stadt Rietberg, die Schwimmmeister Henning Hohenhorst, Kirsten Meier, Dieter Sunder und Dr. med. Paul H. Nitzsche, ärztlicher Leiter des Rietberger Werkarztzentrums. Foto: Stadt Rietberg

Freibad mit Defibrillator ausgestattet

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Spende von Volksbank und Medical Point kann Leben retten

Rietberg. Eine wichtige Erste-Hilfe-Ausrüstung steht im Rietberger Freibad ab jetzt allen Gästen zur Verfügung: Die Firma Medical Point aus Rheda-Wiedenbrück und die Volksbank Rietberg haben einen Defibrillator gesponsert. 

Defibrillatoren können durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen beheben und so vor dem plötzlichen Herztod schützen. Was es bei der Anwendung zu beachten gilt, erklärte Michael Ossenkemper, Geschäftsführer der Firma Medical Point, den Freibad-Mitarbeitern bei der Übergabe. Wichtig ist die Vorbehandlung der Haut, dass der Patient auf trockenem Boden liegt und dass eine Herz-Druck-Massage durchgeführt wird. Denn: „Der Defibrillator ist eine erweiterte Erste Hilfe“, sagte Dr. med. Paul H. Nitzsche, ärztlicher Leiter des Rietberger Werkarztzentrums. Das bedeutet: Die Basisreanimation muss sofort einsetzen, erst dann kommt der Defibrillator.

Für die Freibad-Mitarbeiter sind regelmäßige Übungen im Umgang mit dem lebensrettenden Gerät geplant. Weitere Defibrillatoren sind im Verwaltungsgebäude Rügenstraße 1 und im Bürgerbüro, Rathausstraße 36, vorhanden.