Fast 30 Jahre Stadtentwicklung aktiv mitgestaltet

Junge, langjähriger Ratsherr und Stadtältester, verstarb im Alter von 79 Jahren

 

Gütersloh (gpr).  Bernt Junge, langjähriger Gütersloher Ratsherr und Stadtältester, ist am Samstag, 8. März, im Alter von 79 Jahren verstorben. Der gebürtige Berliner, der dort auch aufwuchs und sein Studium absolvierte,   kam aus beruflichen Gründen 1968 nach Gütersloh – als Lehrer an der Berufsschule der Bertelsmann AG, wo er bis zu seinem Ruhestand 1994 tätig war.

In seiner neuen Heimatstadt engagierte er sich schnell politisch. 1971 ging Bernt Junge zunächst als sachkundiger Bürger für die CDU in den Kulturausschuss, zwei Jahre später wurde er in den Rat gewählt.  Dessen Mitglied blieb er bis 1999 – nach seinem Ausscheiden wurde ihm für seine Verdienste der Ehrentitel „Stadtältester“ verliehen.

Seinen Sachverstand setzte er über lange Jahre unter anderem im Schul- oder Finanzausschuss ein – vor allem aber im Sportausschuss , dessen Vorsitzender  er für zwei Wahlperioden war. In die Zeit seiner  politischen Tätigkeit wuchs Gütersloh mit  den umliegenden Dörfern zusammen, wurde aus dem Kreis Wiedenbrück der Kreis Gütersloh, wurde die Stadthalle gebaut. Aktiv und mit großem persönlichem Interesse  begleitete Bernt Junge auch den Abschluss von vier der heute fünf Städtepartnerschaften – mit Châteauroux (F), Broxtowe (GB), Grudziadz (P) und Falun (S).

„Fast 30 Jahre Stadtentwicklung hat Bernt Junge als Ratsherr und Politiker aktiv  mitgestaltet. Dabei war ihm vor allem die Förderung des Sports in unserer Stadt immer ein besonderes Anliegen, “ würdigt Bürgermeisterin Maria Unger in ihrem Nachruf das Engagement  Junges. Dem Rat der Stadt sei er auch nach seinem Ausscheiden immer eng verbunden geblieben.  Die Trauerfeier für den Verstorbenen  findet am Freitag, 14. März um 13 Uhr in der Friedhofskapelle, Friedhofstraße 44, in Gütersloh statt.