Foto: Selina Herrmann (rechts) ist im Rahmen ihrer Ausbildung zurzeit im Fachbereich Finanzen eingesetzt. „Der Dresmann“, das Standardwerk für die Verwaltungsausbildung, ist dabei häufig ihre Lektüre. Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Ausbildungsberufe bei der Stadtverwaltung ist Marie Biermann von der Personalabteilung. Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück.

Ausbildung bei der Stadt Rheda Wiedenbrück

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Gar nicht langweilig!

Rheda-Wiedenbrück (pbm). Selina Herrmann blättert „im Dresbach“ – dem Standardwerk in der Verwaltungsausbildung. Die 20-Jährige absolviert seit einem Jahr ihr duales Studium „Kommunaler Verwaltungsdienst“ bei der Stadt. Sie findet: „Meine Ausbildung in der Verwaltung ist – anders als es das Klischee vermuten lässt – gar nicht langweilig!“

Auch für 2018 sucht die Stadt Rheda-Wiedenbrück wieder Bewerber für das duale Studium sowie für die Berufsfelder Gärtner/in, Sekretäranwärter/in und Straßenwärter/in. Die Frist endet am 3. September.

Foto: Selina Herrmann (rechts) ist im Rahmen ihrer Ausbildung zurzeit im Fachbereich Finanzen eingesetzt. „Der Dresmann“, das Standardwerk für die Verwaltungsausbildung, ist dabei häufig ihre Lektüre. Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Ausbildungsberufe bei der Stadtverwaltung ist Marie Biermann von der Personalabteilung. Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück.

Foto: Selina Herrmann (rechts) ist im Rahmen ihrer Ausbildung zurzeit im Fachbereich Finanzen eingesetzt. „Der Dresmann“, das Standardwerk für die Verwaltungsausbildung, ist dabei häufig ihre Lektüre. Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um die Ausbildungsberufe bei der Stadtverwaltung ist Marie Biermann von der Personalabteilung.
Foto: Stadt Rheda-Wiedenbrück.

Wenn Selina Herrmanns duales Studium nach drei Jahren endet, schließt sie mit dem „Bachelor of Laws“ ab. Neben den Phasen in der Verwaltung, in denen sie in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt wird, studiert sie im Wechsel an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Bielefeld. „Mir gefällt der Wechsel zwischen FH und Verwaltung“, erklärt die gebürtige Rheda-Wiedenbrückerin. „Das, was ich in der FH lerne, kann ich direkt in der Praxis anwenden und so besser verinnerlichen.“ Zurzeit lernt sie im Fachbereich Finanzen alles rund um den städtischen Haushalt, Abgabewesen und Finanzbuchhaltung. „Ich bekomme jeden Tag neue Aufgaben und neue Einblicke und habe keine stumpfe Routine“, erzählt die Auszubildende über ihren Arbeitsalltag. Im Oktober geht es dann wieder für drei Monate an die Fachhochschule.

Ausbildung bei der Stadt Rheda-Wiedenbrück
Marie Biermann vom städtischen Personalwesen weiß, dass viele Schulabgänger das duale Studium schätzen, weil Studium und Beruf und damit Theorie und Praxis miteinander verbunden werden.

Durch den Einsatz der Auszubildenden in unterschiedlichen Abteilungen der Verwaltung sind sie „nicht auf einen Bereich beschränkt, sondern können in ihrem Berufsleben immer wieder in neue und sehr vielfältige Tätigkeitsfelder einsteigen“, erklärt die städtische Mitarbeiterin.

Auch die Ausbildung zur Verwaltungswirtin/zum Verwaltungswirt ermöglicht einen abwechslungsreichen Einsatz nach der Ausbildung in der gesamten Verwaltung als Sachbearbeiter. Während der zweijährigen Ausbildung lernen die Auszubildenden in der Praxis und am Studieninstitut Westfalen-Lippe den Umgang mit den Bürgern und Rechtsvorschriften.

„Bei uns können Schulabgänger nicht nur Verwaltungsberufe erlernen, wir bieten auch Ausbildungen im handwerklichen Bereich an. Wer gerne im Freien arbeitet, kreativ ist, gerne anpackt und gerne mit Maschinen arbeitet, der ist bei uns als Gärtner oder Straßenwärter genau richtig“, ergänzt Marie Biermann.

Weitere Informationen zu den Ausbildungsberufen der Stadt Rheda-Wiedenbrück finden Interessierte unter http://tinyurl.com/AusbildungRWD2018.