Allgemeines zum Grillplatz

Frühling, draußen, Grillen: Diese Annehmlichkeiten gehören für die meisten Gütersloher unbedingt zusammen. Wer einen eigenen Garten hat, ist klar im Vorteil. Dabei gilt: Auch Mieter dürfen auf ihrer Terrasse oder in ihrem Gartenanteil einen fest installierten Gartenkamin oder Gartengrill aufstellen. Diese Feuerstelle dürfe aber nicht dauerhaft mit dem Untergrund verbunden sein. Und der Grund für einen festen Grillplatz ist einfach. Mobile Grills scheinen auf den ersten Blick zwar praktisch, genügen in der Regel aber nicht den Ansprüchen ambitionierte Griller. Oft wackeln sie oder produzieren zu wenig Glut.
Bevor Sie loslegen, sollten Sie zuerst den richtige Stelle finden: Grillplätze lassen sich in verschiedenen Varianten errichten. Am einfachsten ist es auf einer Terrasse einen fest installierten Grill zu bauen. In einem großen Garten könne der Standort aber auch an einer anderen Stelle sein.
In jedem Fall weit weg von Sträuchern und Bäumen. Neben dem Brandrisiko vertragen die meisten Pflanzen die direkte Hitze eines ordentlichen Grillfeuers nicht lange aus. Auch die Rauchentwicklung spielt eine große Rolle. Wenn Sie einen Grillplatz bauen sind automatisch auch die Nachbarn mit im Boot. Nicht, dass Ihre Nachbarn in Ihren Wohnungen keine Luft mehr bekommen, wenn es einmal etwas stärkere Rauchentwicklung gibt.
Nun ist folgende Frage zu klären: Soll es eine richtige Feuerstelle mit übergestülptem Grillrost werden oder ein Schwenkgrill oder doch ein gemauerter Grill werden?
In den beiden ersten Fällen ist eine kleine betonierte Kuhle sinnvoll. Darauf können Sie natürlich verzichten wenn Sie einen Grillkamin aufstellen wollen. Last not least sollten Sie sich die Frage nach den Sitzgelegenheiten geklärt werden. Sollen feste Bänke aus Holz oder Beton die Gäste zum gemütlichen Grillen einladen oder möchten Sie lieber Gartengarnituren nutzen? Nachdem Sie diese Fragen für sich beantwortet haben geht’s los.
Variante Feuerstelle/Schwenkgrill
Heben Sie zuerst eine kleine Feuerstelle in den Dimensionen B. 100 cm x L. 100 cm x T. 50 cm aus. Platzieren Sie nun seitlich und auf dem Boden Ihrer Feuerstelle reichlich Steine und vergießen alles mit Fertigbeton. Wenn der Beton getrocknet ist, haben Sie eine ausbetonierte Feuerstelle geschaffen. Im nächsten Schritt entfernen Sie rund um die Feuerstelle in einem Umkreis von 500 cm x 500 cm die komplette Vegetation ab. Eine 5 cm Tiefe Schicht genügt. Dann verlegen Sie Betonsteine, die Sie im Baumarkt Ihres Vertrauens erhalten. Stampfen Sie die Steine mit einem Stampfer fest, damit sich der Halt verbessert.
Jetzt ist es bis zur ersten Wurst nicht mehr weit. Wenn Sie einen Schwenkgrill nutzen, sollten sie Beine seitlich neben der Feuerstelle so platziert sein, dass der Grillrost zentral über der Feuerstelle schwingen kann.
Der gemauerte Grill
Wer es etwas aufwendiger mag, kann sich für einen gemauerten Grill entscheiden. Das kann entweder auf traditionelle Weise mit Ziegelsteinen und Mörtel erfolgen oder mit einem Bausatz realisiert werden. In jedem Fall ist zu beachten, Schamottsteine für die Feuerstelle zu verwenden. Normale Ziegel halten der Glut eine zünftigen Grillfeuers nicht lange stand. Soll der Grill nicht auf der Terrasse aufgemauert werden, müssen Sie zuerst ein Betonfundament herstellen. Dabei graben Sie ca. 30 cm tief, füllen Sie eine 25 cm-Kiesschicht ein. Schalen Sie das Fundament mit Brettern ein und streichen Sie diesen Schalungsrahmen mit einer Öl/Wassermischung ein. Mischen Sie nun den Beton aus Zement, Sand und Kies im Verhältnis 1 zu 2,5 zu 4 und gießen ihn dann auf in die Schalung. Nun braucht das Fundament Ruhe um ausreichend auszuhärten. Tragen Sie danach eine Abdichtung auf, damit Ihr gemauerter Gartengrill künftig ausreichend gegen auftretende Feuchtigkeit geschützt ist.
Nun beginnen die Mauerarbeiten. Ziehen Sie eine Richtschnur, die Ihnen zur Orientierung dient. Tragen Sie nun mit einer Maurerkelle eine Mörtelschicht für die erste Lage auf das Fundament und setzen Sie die ersten Steine. Jeder einzelne Ziegelsteinkopf muss mit etwas Mörtel bestrichen werden, bevor Sie ihn einsetzen. Überprüfen Sie jede Reihe mit einer Wasserwaage und einem Zollstock und richten Sie sie gegebenenfalls flucht- und lotrecht aus. Die einzelnen Reihen müssen immer im Versatz gemauert werden. Mit einem Fugeisen glätten Sie die Fugen bis sie gleichmäßig glatt sind. Wenn die gewünschte Höhe erreicht ist, setzen Sie im oberen Bereich Halterungen für einen Grillrost ein. Den restlichen Mörtel tragen Sie großflächig im Inneren des Gartengrills auf und setzen die Schamottsteine ein. Lassen Sie den Grill nun gut trocknen, bevor Sie ihn das erste Mal befeuern.
Wem das zu viel handwerklicher Aufwand ist, kann auf einen Bausatz zurück greifen. In vielen Baumärkten werden Grillkamine als Bausatz angeboten, die mit wenig Aufwand auch von Laien problemlos aufgebaut werden können. Das gute an diesen Bausätzen ist die Vollständigkeit. Angefangen von den Bauelementen über die benötigten Verbindungsmaterialien bis zur Bauanleitung ist alles im Paket. Allerdings sollten immer zwei Personen den Aufbau ausführen, da die Elemente zum Teil schwer und sperrig sind. Aber trotzdem kann die ganze Konstruktion an einem Samstag Nachmittag aufgebaut werden Wenn alles gut getrocknet und ausgehärtet ist, steht einem tollen Grillabend nichts mehr im Wege. Wenn es lauter wird, dann laden Sie doch einfach die Nachbarn auch zu Ihrer Grillparty ein.OLYMPUS DIGITAL CAMERA

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