Körperliche Aktivität - besonders an der frischen Luft - kann einen positiven Einfluss auf die Abwehrkräfte haben. Foto: djd/GeloMyrtol forte

Aktiv die Abwehrkräfte stärken

Erkältungen mit Bewegung vorbeugen und mit pflanzlichem Wirkstoff lindern

(djd). Wir bewegen uns zu wenig. Der Durchschnittsdeutsche sitzt 7,5 Stunden pro Tag, Büroarbeiter sogar 11 Stunden. Dabei ist Bewegung extrem wichtig – auch um Husten, Schnupfen und Co. vorzubeugen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt mindestens 30 Minuten Aktivität täglich, um den Körper, die Atemwege und die Abwehrkräfte fit zu halten. Geeignet sind zügiges Gehen, Walken oder Radfahren, außerdem Yoga, Tanzen, alle Arten von Fitnesstraining im Studio oder auch draussen und Tätigkeiten wie Gartenarbeit.

Gleichmäßige Belastung unterstützt den Organismus
Durch die gleichmäßige Belastung werden der Kreislauf und die Durchblutung angeregt. Der Körper schüttet Glückshormone aus; Stress wird abgebaut, die Stimmung steigt. Mäßiges Training aktiviert zudem Makrophagen und natürliche Killerzellen, das Immunsystem wird effektiv unterstützt. Und nicht zuletzt ist körperliche Aktivität gut für die Atemwege. Sie sorgt für eine Belüftung der Bereiche der Lunge, die bei flacher Atmung kaum genutzt werden. Durch Inaktivität drohen langfristig Funktionsstörungen der Lunge. Es kann zu einer Überempfindlichkeit der Bronchien kommen und den Reinigungsmechanismen stören. Auf Dauer werden so Infektionen und Erkältungen begünstigt. Auch bei einem akuten Infekt ist diese natürliche Selbstreinigung beeinträchtigt.

Bei akuten Infekten vorübergehend schonen
Sind die Atemwege frei, wird die Lunge wieder besser mit Sauerstoff versorgt und tiefes Luftholen und ein aktives, gesundes Leben ermöglicht. Bis der akute Infekt auskuriert ist, ist körperliche Schonung vorübergehend gut. Man könne aber durchaus aufstehen und einfache Atemübungen zur Belüftung der Lunge machen.