Videoüberwachung für zuhause bietet jederzeit das gute Gefühl der Sicherheit. Foto: djd/ABUS

Achtung Kamera

Videotechnik für zu Hause

(djd). Grundsätzlich gibt es einen gesetzlichen Rahmen für Videoüberwachung, der beachtet werden muss. So stellte der Bundesgerichtshof (BGH) 2010 in einem Urteil fest, dass eine Überwachungskamera nur die eigene Wohnung oder das eigene Grundstück filmen darf, nicht jedoch angrenzende Grundstücke oder den öffentlichen Raum (Az.: VI ZR 176/09). Aber auch in den eigenen vier Wänden gibt es Grenzen: In seinem Haus oder seiner Wohnung darf der Mieter oder Eigentümer andere Personen nur filmen, wenn diese ausdrücklich zuvor darauf hingewiesen wurden. Das gilt beispielsweise dann, wenn Videotechnik bei der Betreuung Pflegebedürftiger eingesetzt werden soll – hier ist das Einverständnis der Betroffenen notwendig.